Freitag, 27. Februar 2009

Primetime

Der Boulder ist in Pößneck und ein tolles Teil. Fand er ist so im 7B Bereich. Kann aber auch wetterbedingt schwerer gewesen sein.

Montag, 23. Februar 2009

Mistwetter vs. Blockrocken

Nein, Bleau weigerte sich unsereins anzunehmen. So nutzen Thomas Hocke und Ich die Gunst der Stunde und wir fuhren für 3,5 Tage ins Tessin. Das Wetter sah gut aus und wir starteten um 7 in Erfurt. Bis Lindau regnete es und wir kahmen gut voran. Doch dann plötzlich Stau!!!! unterhaltsame 8 Stunden waren Wir dann doch am Bodensee vorbei und wühlten uns durch den Schnee zum Bernardino Tunnel. 23 Uhr schafften Wir es dochnoch das schon fast aufgegebene Ziel Tessin zu erreichen. Es folgten 4 Tage mit stahlenden Sonnenschein und beste Boulderbedingungen. Da Thomas noch nicht im Tessin war machten Wir eine ausgiebige Sightseeing Tour durch die Gebiete.
  1. Tag Cresciano
Nach einigen Aufwärmschwierigkeiten kletterten wir den Klassiker Vol au vent 7A. Weiter gings zur Vaca Loca 7B die Thomas gelang während Ich den luftigen Nureyev 7B+ bezwang. La Rambla 7A und Pixel 7A gönnte sich noch Thomas. Ich quälte derweil meinen Handrücken mit der Beat Generation 7B+. Zum Schluß fanden Wir noch die Dos Canones 7B+ doch dieses Problem ließ sich zu der Zeit nicht mehr klären.


2. Tag Chironico

Zwarlag noch ne Menge Schnee dort oben, doch die Ausstiege waren größten Teils schneefrei. Mit Giulian 6C und Papa Razzi 7A fanden Wir schöne Aufwärmer. Darauf machten Wir uns über den Nicole Klassiker Les Cliques a Claques 7B+ her. Thomas gelang der Traumboulder super schnell und ich muss da nochmal hin. Ich fand dann wieder meinem Spaß bei der Begehung vom Real Shield 7C. The Shield 7B+ und eine 7B machten wir gleich darauf. Die 7B flashte Thomas und zum Abwärmen kletterte Thomas noch die wunderschöne Number one 7A Onsight und ich flashte sie. Das Abendmahl fiel wieder reichlich aus und es wurde wieder ein kurzweiliger Abend mit Helge Zitaten.

3. Tag Brione

Brione ist eines der neueren Gebiete im Tessin und die Probleme sind die weite Anreise wert. Leider lag noch gut 1m Schnee in dem recht hohen Gebiet. Langsam machte sich allgemeine Schwäche durch hohen Boulderkonsum bemerkbar. Thomas kletterte noch eine schöne 7A+ doch der Klassiker Molonk 7C wehrte sich noch unterstützt von starker Sonneneinstrahlung. Da der Schnee viele Blöcke begraben hatte machten wir noch einen Abstecher nach Cresciano. Das Junglebook 8A wollten wir uns noch anschauen. Leider machten sich da gerade eine Horde Primaten über diesen Block her und Wir suchten das weite. Gleich um die Ecke sahen Wir dann noch einen ansprechenden 7C Boulder und probierten uns noch daran bis das Licht ausging.

4.Tag Cresciano

Samstag-Cresciano-9 Uhr. Wir wollten gegen 2 wieder Heim und so machten wir uns extra früh los. Auch wollten Wir dem Wochenendansturm der Locals zuvorkommen. Nach zähem Aufwärmen versuchten wir uns nocheinmal an der 7C von gestern.Ich glaub das Ding heiß Ironing. Stehstart. In einen miesen Untergriff mit rechts. Auf 2 schlechte Leisten abfassen und an die Ausstiegsplatte heppen. Noch über den delikaten Mantle welzen und Ich hatte den Boulder im ersten Versuch geknackt. Der Block war der letzte dieses Ausfluges und setzte diesem tollen Ausflugs noch ein Sahnehäubchen auf.

Schee wars, und eine Fortsetzung ist geplant.


El Dirken

Sonntag, 22. Februar 2009

Sonntag, 15. Februar 2009

Das gute alte "Rein-Raus" Spiel

Gestern fand in Jena der alljährliche Rocksbouldercup statt. Mittlerweile gesellten sich 100 Boulderer zu diesen Event. Geschaubt hat wiedermal Markus Hoppe aus Dresden. 46 schöne bis sehr schöne Probleme galt es zu lösen. Die Vielfalt an Bewegungsaufgaben war klasse. Das Finale war diesmal aufgrund der sächsischen Dominanz ein reines Auswärtsspiel. Robert Leistner siegte vor Frank Jänicke und Josef Wetzel. Auch bei den Frauen hatte Dresden die Lufthoheit. Jule Winter machte das rennen, gefolgt von Anna Böhm und der wenigstens "Halbthüringerin" Claudia Hermann. War ne tolle Sacheauch wenn das Finale wegen "Rechenschwäche" erst zwischen 24 und 1 Uhr lief.
Am Sonntag gings dann auch noch Raus, nach 3 Stunden schlaf. Auch wenn die Formkurve eher einer Balistischen Flugbahn glich haben sich noch einige Wettkämpfer in Hülloch getraut. Josef und Markus gaben sich noch ordentlich die Kante und probierten viele der harten Nüsse. Ich versuchte mich im ersten Teil vom "Grahamprojekt" doch akuter Spannungsabfall verhinderte besseres...
Markus Hoppe klettert Readymade 7B+




Thomas Saueracker probiert die Drachentöter var. 7A+

Montag, 9. Februar 2009

Fast wie Bleau?

Letzte Woche sollte es nach Bleau gehen. Doch das Wetter war anderer Meinung. So blieben Chrisi Hupe und ich kurzer Hand da. Da wir eh auf der ISPO waren, bestritt Chrisi ihren ersten Bouldercup und belegte einen tollen 7ten Platz. Nur auf Grund der Vorrundenversuche kam sie nicht ins Finale aber beim 2ten Cup wird sie dort bestimmt auch mitmischen können. Nach dem Wettkampf wollten wir direkt nach Bleau fahren. Plusgrade und Regen haben uns dann doch davon abgehalten. So gings am Montag nach Achleiten. Kurz hinter Kufstein bietet dieses Klettergebiet beste Kaltkletterei in mitten schneebedeckter Berge. Da wir nur Bouldersachen dabei hatten borgten wir uns alles bei Jochen in München. Er hielt uns auch noch 4 Tage in seiner Wg in München aus. Achleiten war schön warm nur die Ausdauer war nach dem Boulderwinter nicht mit angereist. So hingen wir mehr in den Seilen als das wir kletterten. Etwas frustriert beschlossen wir dann doch ins Frankenjura zum Bouldern zu fahren. 5 Züge erschienen uns dann doch übersichtlicher als 20m Touren. Die Sonne ließ sich auch ab und zu blicken aber von guten Temperaturen konnte man nicht sprechen. Sau kalt wars und die Aufwärmsession musste entsprechend lang gestaltet werden. Ich versuchte mich nochmal an der Waldkopfspitzentraverse 7C. Das letzte Mal schmerzten die Fingerlöcher so sehr das ich mich einem anderen Block zuwand. Diesmal was etwas kälter und ich war schon am Endgriff als meine Schmerzrezeptoren eine Rückmeldung gaben. Chrisi konnte sich nach dem Bouldercup wieder anstrengen und ihr gelang eine 6C. Am nächsten Tag besuchte uns noch Gerald Krug und wir machten uns auf die Suche nach der Flatlinetraverse. O-Ton Obbi: sonnig, trocken. An diesem Tag wollte die Sonne aber nicht so richtig erscheinen. So wars dann: schattig, kalt, vereist. Den Bugboulder Dweed 7B konnte ich dann noch enteisen und Flashte ihn bis ich im Ausstieg Mist gebaut habe und nocheinmal einsteigen musste. Den letzten Tag gings nocheinmal in die Oberpfalz nach St. Wolfgang. Wieder einmal versteckte sich die Sonne und ließ dafür einen kalten Wind wehen. Gerald und Chrisi waren diesmal viel motivierter als ich und ihnen gelangen eine 6C und eine 7A Traverse. Nach langen überlegen wärmte ich mich dann doch in Fear of the Dark 7B+ auf und konnte diesen schönen Torbogen recht schnell Klettern.
Franken ist zwar weit entfernt von Bleau, aber wenn man sich mit Kalk-Bouldern-Autschngriffe... arrangieren kann findet man so einige Perlen nördlich des Weiswurstequators.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Hülloch wieder einmal

Letztes Wochenende konnte Kay Leimbach den oberen Graden Zuwachs bescheren. Sikatitten 7C. Eingeborene wissen was gemeint ist. Eine Kombination aus dem Sikahäkkinen 7B+ und Titten, Techno und Trompeten 7C+. Jetzt wird das Chaos noch Komplett mit Net Leicht 6C von Michael Müller. Einstieg Lampenfieber und zwischen Simson Marathon und T,TT zum Endgriff von diesem. Wer jetzt nicht mehr durchblickt hat Pech gehabt oder schreibt mir eine Mail.

Der richtige Einsatz von F.....matten


Gerald Krug in "Brothers in arms" 7A


Berg Heil

Dirk

El Tiempo del cagar!

Wetter schlecht? Na und!
2 klasse Wettkämpfe sind die letzten Wochenenden über die Bühne gegangen!
Erst der 23 Bouldercup im No Limit in Leipzig. Max Wörner , Ich sowie die super emsige No Limit Crew um Lutz Schneider bastelten einige Tage damit alle was zum spielen hatten. 120 Teilnehmer waren das letzte Jahr schon hier und es bahnte sich schlimmes an. Rene vom No Limit baute noch eiligst einen neuen Boulderraum der auch das Schrauberherz höher schlagen lässt. So glühten die Imbusschrauben und Sonntag war alles auf den Ansturm bereit. Mit 207 Teilnehmern platzte die Bude aus alles Nähten. Die Stimmung war Spitze! Leider haben wir beim letzten Frauenboulder etwas daneben geriffen. Aber bei 36 Bouldern kann man hoffentlich drüber schauen. Kann ja keiner ahnen das die Mädels gerade so einen Bumms haben und im Finalen Herrenboulder wo nur ein Markus Hoppe hochkommt super Auftrag haben. Ich bin wieder um ein paar Ideen reicher mit denen ich den nächsten Bouldercup spicken kann.

Das letzte Wochenende gings dann nach Dessau um die 2te Sachsen-Anhaltmeisterschaft im Lead abzureißen. Frank Jänicke und Ich haben dort letztes Jahr schon so einiges Verzapft. Scheinbar kahm das gut an so das wir wieder gefragt wurden. Die Atmosphäre im Zuckerturm (Name der Wand) ist eine der besten und so komme ich gerne dorthin. Wie immer verlangten wir viel von den 50 Teilnehmern. Beide Qualis liefen nach Plan und eigentlich standen da schon alle Sieger fest. Jede Altersklasse hatte einen Top. Besser gehts nicht. Aber dann kahm das Finale. Dies sorgte für einige Favoriten stürze und unerwartete Siege. War die 2te Männerquali noch einen Platte wurde es im Finale richtig steil. Wer dann dort den Überblick verlor bekam einen Freiflug. Die Finals waren richtig hart aber Selektiv. So gab es doch überwiegend strahlende Gesichter und einen Männersieger ( Lars Walendy) der den Topgriff berüht hatte und uns Schraubern feuchte Finger besorgte.
Dank nochmal an alle die zum gelingen des Wk. beigetragen hatten!

Sonntag bot ich noch einen Schrauberkurs an, an dem sich 12 Leute beteiligten. Sehr Ideenreiche Touren brachte dieser Tag und ich hoffe der Eine oder Andere konnte etwas von diesem Workshop mitnehmen.

Mittwoch, 14. Januar 2009

2 Neue

Wieder Hülloch! Mit "The Beast" kann man sich nun die "leichteste" Hülloch 7A abholen. Einstieg ist wie Lampenfieber nur das man nach wenigen Zügen nach rechts Richtung Sika Häkkinen abbiegt um sich noch die letzte Crux von diesem schönen Boulder zu geben. Das Ende ist wie immer der gute Henkel für beide Hände. Wenn man an diesen startet und weiter nach rechts klettert kommt man unweigerlich in den Henkel vor den Ausstiegsabschmeißern von der Rohrzange. Dieser Boulder ist mir auch heute als erster gelungen. Ich schätze ihn auf 7a+ und taufe ihn auch gleich auf den klingende Namen" King Hart". Noch zur Geschichte von "The Beast". Thüringens bester Skifahrer ist, und bleibt nun mal Axel Teichmann. Nach dem tollen Wochenende in Oberhof, wo er wieder zeigte "Wo der Hammer hängt", musste ich einen Boulder nach im benennen. Saui sagte mir dass er ihn immer das "Beast" nennt aufgrund seines Trainingseifers. Soweit zum Namen. Und Axel wünsch ich noch viele weitere Siege!!
Der andere Name soll einen tieferen Sinn haben. Ich hab ihn zwar noch nicht gefunden aber da ist er. Homogene Ausdauertraverse!

Dienstag, 13. Januar 2009

Hülloch platz aus allen N.....

Wieder hat der Thomas ein Projekt im Hülloch geknackt. Clark Mountain 7C+ ist ein Projekt von Hannes Eschert gewesen. Es fordert extreme Kniebeweglichkeit und gewisse Schmerztoleranz. Der Boulder ist gleich rechts der Rohrzange. Ebenso hat er gleich noch mit seinem Vater Erich das Hülloch um 2 6C+, 1 6C und 1 5C bereichert. Alle sind eigenständige Linien und treffen auf reges Interesse.

Weiter so in diesem Takt und die 100 Bouldergrenze wird dieses Jahr noch gesprengt ;)

Sonntag, 28. Dezember 2008

Das Lied ist "Brutalga Square" von Dj Koze. War ne tolle Motivationsstütze um Hülloch!


Und es ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nach 7 Tagen trainieren und weihnachtlichen Karboloadig hat er sich ergeben.
Heut abend konnte ich dem Brutalga Square 7C+ die erste Wiederholung abringen.
Das beste Problem meines erachtens im Hülloch verlangt mit 16 Zügen alles von einem ab. Rumpf, Schulter und Bizeps bilden eine Liaison an Ausdauer und gespickt mit schönen weiten Zügen. Einfach herrlich!
Es ist somit meine erste 7C+, aber dabei wird es nicht lange bleiben. Finde das Teil richtig schwer und wenn das Jungle Book 8A ist kanns nur besser werden.
Wiedereinmal auf den letzten Drücker, denn morgen gehts für 10 Tage nach Italien!!!!!!!Endlich wieder das Seil auspacken und piqmente haschen. Och wird das schön.
So denn,
Prost Neujahr

El Dirken

Samstag, 27. Dezember 2008

Große Hockwende!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Thomas Hocke hat heute die Thüringer Latte wieder um ein Stück höher gelegt. TTT 7C+ (ganzer Name:siehe letzte Nachricht) hat eine erste Wiederholung bekommen! Und zum abwärmen hat er dem Schnellzement 7C auch noch eine 2te Begehung verpasst. Aber so ganz abgewärmt (3Grad unter Null waren es heute dort) war er dann doch noch nicht. Zu guter Letzt gab`s noch eine Erstbegehung!!!! Panzerballett heißt das neue Teil und soll 7C sein. Einstieg wie Nummer 3 und am Riesenstein ins Brutalga Square rein und den Direktausstieg raus. Sau schwere Züge im Dach runden das ganze ab. Mal sehen was die Wiederholer sagen. Habs nur angefingert und für 7C muss man dort mächtig den Finger (oder mehrere) Ziehen.

Alter Falter herzlichen Glückwunsch!

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Hülloch 23.12.

Nach dem Tauwetter ist die Höhle ganz abgesoffen!!?? Nicht ganz! Das Hannes Eschert Projekt "Schnellzement Einstieg+ Ausstieg von Lampenfieber" wurde trocken gelegt. Kay Leimbach hat es heute weggerockt. "Titten, Techno und Trompeten" heißt das gute Teil und soll bei 7C+ landen. Wegen dem Namen kann man sich an Kay oder DJ Paul Kalkbrenner wenden.
A Dolles Ding!!!

Dienstag, 23. Dezember 2008


18.12. bis 21.12.
Tessin

Hatte die Nase voll vom Mistwetter in D. Cresciano war Klasse doch schon sehr warm. Dank der Coleman Northstar konnte ich den "Tag" verlängern. Da die Erfurt krank waren, oder keinen Bock hatten, bin ich alleine gefahren. Mit Knut und Steffen fand ich noch 2 Norweger, die schon 2,5 Wochen bei unwirklichen Bedingungen rockten, mit den ich auf die Blöcke losging. Einige 7b´s gingen recht schnell, und die alte Rechnung
"Yuri Gagarin" 7B+ ging zum aufwärmen. Die 5-6m Platte "Mary Poppins" 7C verlangte gute Nerven da kein Spoter da war. Die 2 Tage alleine Bouldern waren zwar recht entspannt, aber schwieriger um die rechte Beta schnell zu finden. Jetzt hab ich wieder neue "Säcke" aufgehängt. DER OBER GEILE SACK ist "Jungle Book" 8A!?!!!!!! Der Start war immer von einem Baum versperrt worden, doch letzte Woche hat ihn jemand "entfernt". Nach 1 Stunde basteln hatte ich dünne Haut, aber noch einen Durchstiegshänger. Kanns kaum erwarten diesen Prototypen eines Boulders zu plätten.
Chironico hab ich am 20.12. angefahren und bei 30cm Schnee und Tauwetter gleich wieder umgedreht. Am letzten Tag kamen noch Sarah, Manu und der Chri. Manu flog gerade aus dem Ausstieg vom Kirk Windstein und war noch recht aufgelöst.

Alles in allem: Sahne Wetter und keine Leute im Tessin, aber das änderte sich am Wochenende.

Frohes Fest
Dirk
Mein Bild
Wie immer auf der suche nach Felsen